Politik

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Dreimal politischer Lesestoff für jeden Tag

Von admin

Ein Life-Pro-Tip, der das Leben wirklich verbessert: Haltet euch fern vom medialen Theater, das Tag für Tag im Fernsehen bei Runden Tischen, Politikerinterviews und sonstigen TV-Sendungen stattfindet, in denen Politschauspieler ihre PR-geschulten Manöver abspulen dürfen. Die Reduktion der Inhalte auf TV-taugliche Oberflächlichkeit und Sound-Bites ist mit ein Grund für die Misere, in der sich Politik - international und auch bei uns - und Diskurs befinden.

Stattdessen: Lesen - und zwar Sinnvolles. Wer der österreichischen und internationalen Politik folgen, sich aber das Ansehen von Trump, Kurz, Kickl & Co ersparen will, kann sich anderweitig bestens informieren - bei den üblichen verdächtigen, aber auch bei kleineren  Seiten. Hier ein Trio.

Adam Curtis' neue Doku "Hypernormalisation"

Von admin

Fast drei Stunden lang, aber absolut den Zeitaufwand wert: Adam Curtis' neue Dokumentation ist ein ziemliches Schwergewicht, das essayistisch zwischen Zeitgeschichte, Technik und Gesellschaftskritik pendelt - thematisch geht es unter anderem um den Aufstieg der Finanzwelt zur ultimativen politischen Instanz, den Krieg in Syrien, das Entstehen des Phänomens Selbstmordattentäter, Donald Trump und das Internet. Ja, ein ziemlich breites Feld. Visuell beeindruckend, inhaltlich überraschend und alles in allem ebenso fesselnd wie bedrückend. Lohnt sich!

Wer nichts zu verbergen hat...

Von stefan

Fälle wie jener von Snowden und der NSA bringen immer prompt zwei Typen Mensch zum Vorschein: jenen, der immer alles schon gewusst haben will und jenen, der immer noch fest der Meinung ist, wer nichts zu verbergen habe, den tangiere das bisschen Überwachung auch nicht.

Ein Vorfall aus Griesheim in der Nähe von Darmstatt zeigt, wie sehr sich Typ numero zwei wohl täuscht: ein Griesheimer hat per Facebook dazu eingeladen, einen Spaziergang zum "Dagger Complex", einer örtlichen NSA-Einrichtung, zu machen, um "gemeinsam den bedrohten Lebensraum der NSA-Spione [zu] erforschen". Prompt bekam er gleich zwei mal Besuch von der Polizei, welche durch die Military Police auf den Herrn aufmerksam geworden war.

Die ganze Sache ist zwar gut ausgegangen - trotzdem ein Anlass, das Hirn ab und zu ein bisserl einzuschalten.

Wer nichts zu verbergen hat...

Von stefan

Fälle wie jener von Snowden und der NSA bringen immer prompt zwei Typen Mensch zum Vorschein: jenen, der immer alles schon gewusst haben will und jenen, der immer noch fest der Meinung ist, wer nichts zu verbergen habe, den tangiere das bisschen Überwachung auch nicht.

Ein Vorfall aus Griesheim in der Nähe von Darmstatt zeigt, wie sehr sich Typ numero zwei wahrscheinlich täuscht: ein Griesheimer hat per Facebook dazu eingeladen, einen Spaziergang zum "Dagger Complex", einer örtlichen NSA-Einrichtung, zu machen, um "gemeinsam den bedrohten Lebensraum der NSA-Spione [zu] erforschen". Prompt bekam er gleich zwei mal Besuch von der Polizei, welche durch die Military Police auf den Herrn aufmerksam geworden war.

Die ganze Sache ist zwar gut ausgegangen - trotzdem ein Anlass, das Hirn ab und zu ein bisserl einzuschalten.

Gedenkstein

Von admin

 

Unverfrorenheit ist eine Tugend, die von denen am meisten geschätzt wird, die selbst geistig unterkühlt sind.

Witzfiguren in einem schlechten Witz mit einer Pointe, bei der einem das Kotzen kommt.

Deshalb: Man sollte die besonders verarschen, die einen verarschen wollen. Auch wenn es sowieso Ärsche sind. 

Ach ja, und den Orden kriegt er auch nicht. Wieso ausgerechnet er den hätte kriegen sollen, ist ein anderer Witz, mit anderer Pointe. Aber auch zum Kotzen.

Man kann natürlich auch diese Online-Petition unterschreiben, die einen Rücktritt fordert. Man wird ja wohl noch träumen dürfen?

Unterschreiben gegen Vorratsdatenspeicherung

Von admin

Aus leider immer wieder aktuellem Anlass: Unterschreiben gegen die Vorratsdatenspeicherung wäre angesagt. Link zur Initiative, wo man auch direkt online unterschreiben kann, hier. 

"Am 1. April 2012 tritt in Österreich die Vorratsdatenspeicherung in Kraft. Das bedeutet, dass ab diesem Zeitpunkt die Kommunikations­daten aller BürgerInnen ohne Verdacht sechs Monate lang "auf Vorrat" gespeichert werden. Die Polizei kann überprüfen, mit wem Du, wann, wie lange telefoniert und vor allem wo Du dich zu diesem Zeitpunkt aufgehalten hast. Der Versand und Empfang aller SMS Nachrichten wird mitprotokolliert. BeimVersenden von E-Mails werden Sender, Empfänger und Zeitpunkt der Nachricht aufgezeichnet. Egal welches Handy du verwendest, dein aktueller Standort wird mitprotokolliert. So lassen sich genaue Bewegungsprofile von Handynutzern erstellen.

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