Gallery-Update von moriz

moriz1

Insgesamt zwanzig Wahnsinns-fotos von moriz gibt's in der Gallery neu zu bestaunen. Endlich, muss man sagen, denn die sind echt zum Herzeigen ;-)

Superst! 

@risa: gibt's schon nen scanner im haus? ;-)

Happy New Yeah!

kSpät, aber doch: Auf ein gutes Neues! Insbesondere wünsche ich mir und Euch, neben Gesundheit, Zufriedenheit und dem üblichen Kram, auch tolle Funde, coole Musik, schöne Bücher, interessante Filme, erstaunliche Erlebnisse, wahnsinnige Fotomomente und - jaja - die Muße, das Zeug hier mit uns zu teilen.

Ich bin dabei, Euch einen meiner liebsten Japaner vorzustellen: Takashi Miike. Der Mann liefert so ziemlich die seltsamsten Filem ab, die ich je gesehen habe, und ja, ich denke mal ich habe schon recht viele seltsame Filme gesehen.

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Frohes Fest!

atamtam wünscht schon mal vorab allen ein schönes Weihnachtsfest! Für OÖ-Veteranen: Am 25.12. sollte in Freistadt im Local der Altersdurchschnitt mit vereinten Kräfte auf 17 anzuheben sein.

Als vorweihnachtliche Einstimmung auf viele schöne Sachen, aber zugleich als erbauende Ermahnung, hier ein kleiner Flashback ins Kinderprogramm unserer Jugend. Wer "Maschek redt drüber" von Dorfers Donnerstalk her schon kennt, kann sich vermutlich trotzdem noch immer nicht vorstellen, was ihn hier erwartet, nur so viel: Krawuzi Kapuzi. Das erklärt so einiges!

Brav bleiben! Und den ollen Habakuk reden lassen. Schlechter Ton, aber trotzdem: anschauen. 

Radiohead remixed: Me and this Army (Bootleg 2005)

(c) by Panzah ZandahzWer hätte das gedacht. Hier haben wir wieder ein schönes Beispiel für die kontinuierliche Subversion der Musikindustrie. DJ Danger Mouse hat vor Jahren schon ganze Herden von Anwälten gegen sich aufgebracht, als er auf seinem "Grey Album" das klassische weiße Album der Beatles mit Jay-Zs "Black Album" remixte. Ein gewisser Herr Panzah Zandahz (das Bild links zeigt übrigens nicht das Albumcover, sondern die Eltern PZs - tja, der Mann hat auch andere künstlerische Ambitionen) hat jetzt ein weiteres kleines, mit großer Wahrscheinlichkeit aber halbkriminelles Wunder vollbracht, nämlich die HipHopisierung von Radiohead. Und es ist famos gelungen, dieses Album, das es fast nirgends zu kaufen, aber mancherorts zu finden gibt.

Die 16 Tracks von "Me and this Army" werden sowohl Radiohead-Fans als auch jenen beifälliges Kopfnicken entlocken, die den unfreiwilligen Collaborators Gift of Gab (von Blackalicious), MF Doom, Mr. Lif oder den Jungle Brothers nicht abgeneigt sind. Eine sehr überzeugende Fusion von Radioheads melancholischen Soundflächen mit den Möglichkeiten des HipHop, ohne aber den Respekt vor den großen, genialen Trenzern von Radiohead zu verlieren.

Wer also wissen will, welche großen ästhetischen Chancen sich HipHop 2005, nach seiner vermeintlichen tausendprozentigen Kommerzialisierung, noch herausspielen kann, sollte sich dieses seltsame Stück Musik zu Gemüte führen. Die fortschreitende Bastardisierung möge weitergehen!
 

FAQ zum Selberposten

Habe ein - kurzes - FAQ zum Posten eigener Artikel (News, Empfehlungen) online gestellt. Ihr werdet sehen: ist baby-einfach!

Postet ruhig drauflos, habt bitte Verständnis, dass eure Artikel nicht sofort veröffentlicht werden, da ihr dazu den - sehr umfassenden - User-Status "Publisher" haben müsstet.. Bei Bedarf und nach Wunsch werde ich euch dann selbstverständlich jeweils zum Publisher machen, damit ihr eure Texte auch gleich selbst sofort veröffentlichen könnt. Für den Anfang sollte diese Regelung aber ausreichen.

FAQ zum Posten: Bitte einloggen, dann gibt's den neuen Menüpunkt "FAQs".

lg,

r. 

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Die Edit-Optionen sind recht selbsterklärend. Spielt ruhig etwas damit herum! Bilder hochladen funktioniert über das "Bild"-Symbol (das mit Berg und Sonne).

Links auf andere Webseiten können mit dem "Verketten"-Symbol oben einem beliebigen Stück Text zugewiesen werden. WICHTIG: Bitte immer vollständig mit "http://www.etc" angeben!

Wenn der Artikel fertig ist, einfach oben auf "SAVE". Das wars. Euer Artikel  wird allerdings erst veröffentlicht, wenn ein Administrator ihn freischaltet; da ich täglich mehrmals hier vorbeischaue, kann das im schlimmsten Fall höchstens einige Stunden dauern. In brenzligen Fällen könnt ihr mich auch gern anrufen ;-)

Veröffentlichen (für Publisher): Ganz unten im Reiter "Veröffentlichen" auf "Published" und "Auf Startseite zeigen" klicken.

Unveröffentlichte
Texte landen im Menüpunkt "Unpublished" - von dort könnt ihr sie bequem
mit dem Klick auf "Veröffentlichen" freischalten.


WICHTIG: Wenn ihr die Seite verlassen wollt, bitte IMMER mit SAVE oder CANCEL, bitte nicht den BACK-Button eures Browsers verwenden! 

Das war's! Probiert ruhig herum, es kann nix passieren.

risa: Irvine Welsh -Drecksau

wIrvine Welsh: Drecksau (1999) 

Dem Autor von Trainspotting ist mit „Drecksau“ (engl. Originaltitel: "Filth") ein Roman gelungen, der die Person des Inspektors Bruce Robertson in den sozialpornografischen Mittelpunkt stellt.

Fotzen, Ficken, Koks und Korruption sind vorherrschend Themen, die aber nach und nach an den wahren Kern der Hauptperson heranführen - Sein grausliches Gehabe täuscht über seine kaputte Seele hinweg. An seiner seitenspringenden Frau zerbrechend, tötet er deren Liebhaber und verhindert die polizeilichen Ermittlungen, um seiner Karriere nicht zu schaden. Dazu kommt ein Bandwurm in seinem Inneren, der sein wahres Ich stetig offenbart. Ein Kampf der zwei entflammt, und der Wurm ist der Sieger um die Selbstauflösung.

Zwar Bukowski gewohnt, mit all dem Sexwahn, ist das anfängliche Wieder-Eintauchen in die obszöne Sprache spätestens ab den ersten paar Seiten überwunden. Was darauf folgt ist, eine leise Annäherung an die Hauptperson. Ein Buch, das noch Tage nachhallt, und gar nicht so unrealistisch ist, wie zu anfangs angenommen. (risa)

Irvine Welsh: Drecksau (1999). Verlag Kiepenhauer und Witsch. Köln: 1999

Linkerei de Luxe

rDie stillste Zeit im Jahr ist's. Und das Gute dran: Bald isse wieder für ein Jahr vorbei.

Um die Wartezeit bis dahin zu verkürzen, hier ein paar Ankerplätze im WWW, die Eurer Aufmerkamkeit würdig sind.

Das Blog des Grauens 

Filme, kritisch 

Fotos, russisch

Alt! Trotzdem.

Heu im Nadelhafen 

Louis-Ferdinand Celine: Reise ans Ende der Nacht (1932/2003)

reiseEiner der großen, von Skandalen umwitterten Romane des 20. Jahrhunderts ist vor einigen Jahren in deutsche Neuübersetzung erschienen, und - das dürfte das Beste daran sein, vor allem in der Vorweihnachtszeit, wenn man sich selbst oder anderen etwas Gutes tun will - jetzt bei Buchlandung um so ca. 5 Euro zu bekommen (scheint allerdings online nicht auf). Erstmals 1932 veröffentlicht, blickt der "genialische Kotzbrocken unter den Autoren des 20. Jahrhunderts" mitleidlos, aber dennoch extrem unterhaltsam in die Abgründe der menschlichen Existenz - so banal die Floskel jetzt auch klingen mag. Und wie bei einem anderen meiner ewigen Autoren, Henry Miller, ist alles zugleich obszön, bitter und tragisch, aber dennoch voll zynischer guter Laune, großer Hoffnung und unschlagbarer Komik.

Die Geschichte, die autobiografische Züge trägt, begleitet den Protagonisten von den Schlachtfeldern des Ersten Weltkriegs in die französischen Kolonien, nach Amerika und wieder zurück in die Armenviertel von Paris. Ein Roman, der wegen seiner kompromisslosen Frechheit und Offenheit gewürdigt werden muss. Keine Angst: Depressionen werden einen beim Lesen nicht ereilen, eher eine Art grimmiger Humor. Lesetipp!


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Normer

wenderWoher die Normer genau kamen, ist ungewiss, wie ebenso der Zeitpunkt, ab dem sie sich in den Hohlräumen unserer Welt ansiedelten, nicht mehr genau bestimmt werden kann. Auch über ihre genaue Zahl kann nur gerätselt werden; während frühe Forscher der Hohlraumpatrouillen von „einigen Dutzend“ Normern sprechen – so etwa der Baron Karel Franziskus Amadé Untersding, der bereits 1652 einige der ersten heimlichen „Patrouillen in die Unterwelthen und Catacombes“ unternahm –, berichten spätere Forscher von „einem Volke von mehreren Hundertschafften von Normeuren“ (so die Ausdrucksweise in den „Innerwelth-Schriften“ des Freiherrn Paris Albert von Obstrowitsch von 1805); die Expeditionen des „k.u.k. Instituts für Vakuologie“ vermerken in ihren Berichten aus den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts, dass sich „mehrere Tausend der normischen Rasse“ in den Spalten und Hohlräumen, die sie erforscht hätten, befunden hatten. Demnach scheint es also so, als würde sich das Volk der Normer stetig vermehren; wie es zu dieser Bevölkerungsexplosion kommen konnte, ist freilich noch immer unerforscht geblieben.