Musik

Antwoord@pratersauna: nnnnaaaaaaja

 

Es ist sicher heftig, quasi über Nacht zum Weltstar einer digitalen Subkultur aufzusteigen und dann in einem Gewaltakt die Welle des Erfolgs bis zur Erschöpfung zu reiten. Die Antwoord  waren in Wien in der Pratersauna, die übrigens ganz offiziell eine ziemlich üble Location ist, auch ganz ohne Effen-Beteiligung. Weiterlesen »

tamtam Soundgeschenk: A tribute to Peter Gabriel

Nein, der sympathische junge Mann mit dem emotionalen Ausbruch ist nicht Peter Gabriel, aber eins nach dem anderen.

Ich gestehe, dass mich Bloc Party immer nur so am Rande überzeugt hat, aber was Frontmann Kele Okereke jetzt mit "The Boxer" so als Soloalbum abgeliefert hat, ist ganz schön beachtlich. Eine faszinierende Stimme, interessantes Arrangement, frischer Sound, da verschmerzt man die Überdosis Emo schon mal ausnahmsweise. 

Um zum Ausgangspunkt zurückzukommen: Es ist beachtlich, wie sehr sich junge Musiker in jüngerer Zeit am frühen Peter Gabriel orientieren. Case in point: Die fantastischen TV on the Radio huldigten dem großen kleinen Briten mit der musikalischen Magie in "Halfway Home" ganz offensichtlich, und auch Vampire Weekend zitieren ihn gar ausdrücklich in "Cape Cod Kwassa Kwassa".

Mich als alten Fan erfreut das natürlich sehr, vor allem, da mich mit dem 1986er-Album "So" eine lange Liebesgeschichte verbindet. Beim Weiterlesen  also noch 2x Peter Gabriel gechannelt von Menschen, die seine Enkel sein könnten, und zweimal der Meister selbst, mit zwei Tracks, die zu Unrecht sicher den wenigsten von euch bekannt sind}. Wer "So" noch nicht kennt: Besorgen, "Sledge Hammer" und die restlichen Gassenhauer ignorieren und einen Klassiker neu entdecken. Bon appetit. Weiterlesen »

ozora reminder

total eclipse  geben mit dem album tales of the shaman einen einblick in die soundkulisse des diesjährigen ozora. nun heißt s wieder warten und die restglücksgefühle laaaang konservieren!

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The Joy of ADHS

The Glitch Mob remixen Pop zu hammerharten Bombenkrachern und Khameleon808 setzt noch einen optischen Overkill obendrauf, dass die Synapsen nur mühsam nachkommen. An die 100 verschiedene Filme kommen in dem Neunminüter vor, gemeinsam mit dem brachialen Sound ergibt das ein seltsam hypnotisches Überwältigungsfeuerwerk mit Deja-vu-Garantie. Haut rein.

Empfehlung: In HD im Vollbildmodus ansehen, dazu unten rechts im Player auf "Auf YouTube andehen" klicken und die Aufflösung auf 1080 erhöhen.  Weiterlesen »

tamtam Soundgeschenk: Jel

Nach 14 Tagen Mittelmeer und einer Woche exquisitem Sound endet hier die Sommerpause. Als Einstieg ins Zurück hier ein weiterer Held aus dem Haus Anticon: Jel. Hätte auch ins Chillzelt gepasst, aber ach: vermaledeiter Break!   Weiterlesen »

Sommerloch II

Zur Erinnerung: die vier Freunde aus Chicago - jene Queen- und Laufbandfans namens OK Go - lassen sich beim Erstellen ihrer Videos nicht lumpen und zeigen, dass Musik vor allem eines macht: Spaß. Arbeit gehört natürlich auch dazu, aber ist das nicht unser aller Antrieb - Arbeiten der Unterhaltung wegen? Naja, bleibt nur eins hinzuzfügen: Wien darf nicht Tschigago werden!

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Sommerloch

KumpanInnen,

ich bin dann mal für ein Zeiterl weg, dann kurz wieder da, dann in Ozora. Einen schönen Sommer bis dahin, und ich würde mich mörder freuen, wenn auch in meiner Abwesenheit hier jemand die Seite abstauben könnte.

Here we go yo! Und oben im Video gibts sogar den allerersten Auftritt von Mr. Busta zu sehen. Sit back relax and let yourself go! Weiterlesen »

ozora calling!

pfau! sommerloch ade, ozora volle kraft voraus!

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Movie Music Madness Mashup: Mashed in Plastic

Wer jetzt  "ALT" schreit - bitte hierher.  Für alle, die es noch nicht kennen: "Mashed in Plastic" ist eines der faszinierendsten Mashup-Projekte der letzten Jahre, in dem die Film- und Gedankenwelt von David Lynch auf überraschende, verstörende und atemberaubende Weise remixt wird. Musik aus Lynch-Filmen plus Zitate des Meisters plus Soundschnipsel plus Inspiration.

Das ganze Album kann man hier  - natürlich gratis - downloaden. 

Mystery Music: iamamiwhoami

Ein musikalisches Rätsel, wie aus WIlliam Gibsons "Pattern Recognition": iamamiwhoami ist ein mysteriöses Elektronikprojekt, von dem man gar nix weiß, außer dass eine Sängerin in bester The Knife- oder Goldfrapp-Tradition zu abwechslungsreicher, auch mal düsterer Elektronik in den ästhetisch extrem gelungenen Videos auf YouTube darin die Hauptrolle spielt. Sehr viral, das Ganze, denn bisher gibts zwölf Videoclips mit elaborierter, nach wie vor nicht völlig entschlüsselter Codierung, und man weiß noch immer nichts Genaueres. The Knife wurden verdächtigt, ebenso Trent Reznor oder Lady Gaga. Sogar dem ollen Aphex Twin traute man zu, damit was zu tun zu haben.

Bisher ist also alles noch sehr mysteriös, aber die Wikipedia  gibt einen genauen Überblick über den Stand der Ermittlungen. Egal, wer's ist, die Musik ist frisch und die Videos haben definitiv was. Auf dem YouTube-Channel  gibt's  das bisherige Gesamtwerk, der Clip oben ist der bisher letzte Streich. Weiterlesen »