Musik

nachtrag°

eine after-saturday-nachlegerei sozusagen, und gleichzeitig als musikempfehlung getarnt: halbwegs neues vom meister efdemin mit dem album chicago.

Musik aus Argentinien: Soema Montenegro

Noch mehr Musik, grad recht für trübes Wetter: Soema Montenegro aus Buenos Aires macht Musik, als hätte Björk mit Yma Sumac eine südamerikanische Tochter adoptiert, die nebenbei Schamanin ist. Große Worte, aber auch große Musik. Enjoy! 

tamtam Soundgeschenk: Tipper

Wer Subwoofer hat, hat's gut.

Musik: Populärmusik aus den verstaubten Ecken des 20. Jahrhunderts

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Tom Petty gestaltet seit einigen Jahren die "Tom Petty Buried Treasure"-Radioshow auf dem amerikanischen Sender SiriusXM, in der er in seinen anscheinend gewaltigen Musikarchiven nach Perlen des Soul, Blues, Rock und anderer Populärmusik des 20.Jahrhunderts stöbert. Dabei fördert er durchaus Schönstes zu Tage, und gequatscht wird so gut wie gar nicht.

Das heißt: keine elektronischen Beats, viel Gesang und die perfekte Gelegenheit, bei Hochnebel einen Nachmittag oder Abend mit Musik zu verbringen, die man sicher nicht selber im Regal stehen hat und auch auf regulärem Weg - I'm looking at you, Spotify and Grooveshark - eher nicht in die Finger bekommt. Sehr schöne Musik, aus (von mir) zu Unrecht sehr wenig beachteten Ecken.  Weiterlesen »

Beatjazz System: Musik-Controller am Leibe

The Beatjazz-System ist ein interessantes Projekt, mit der Künstler/Erfinder Onyx Anashti Ashanti versucht, ein Art Controller-Körper-Prothese zur Live-Steuerung der Musik zu entwickeln. Man kann sich per Spende am Projekt beteiligen.

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Ludwig Hirsch, RIP

Ludwig Hirsch, österreichischer Meister der ästhetischen Depression und des dunkelschwarzen Humors, hat diese Welt freiwillig verlassen. Ein trauriger Tag.

Wem Hirschs großes Selbstmord-Lied "Komm, großer schwarzer Vogel" angesichts des Todes dieses großen melancholischen Trösters zu düster ist, der sei an seinen Humor erinnert, an "Die Omama", "Geh spuck den Schnuller aus" und "Mei Freind, der Zwerg".

Ich werde ihn vermissen.

Chromatic Dream: Future Shock

Passend zum Montag ein hypnotisches Stück moderner Retro-Elektronik, das auf den Spuren der verehrten Boards of Canada wandelt. Chromatic Dream schwurbeln so massiv verwaschen und neben der Spur, dass man fast automatisch die Augen zumacht und sich in die Polstermöbel versinken lässt. Sehr, sehr schön, das.

Fog Music: Laura Marling

Folk Musik geht einfach so gut wie immer, aber besonders im nebeligen Herbst kann sie zur treuen Wegbegleiterin werden. Wie das dritte Album „A Creature I Don’t Know“ von Laura Marling. 145

Sehr feine Musik.

Die erst 21jährige Engländerin Marling wurde heuer ja schon als musikalische Ausnahmekünstlerin gehandelt, die als „Eisprinzessin ein totgeglaubtes Genre wachküsst.“ Zum Anhören des aktuellen Albums geht’s hier zum stream, auf die Songs „The Beast“ und „Night After Night“ sei ausdrücklich verwiesen. Ihre Vorgänger-Alben sind auch einen akustischen Besuch wert.

David Lynch

Das Video ist aus einer Competition als Sieger hervorgegangen, der Sound ist so, wie man sich das vorstellt: Bohren und der Club of Lost Highway, könnte man sagen. Möge Mr. Lynch noch lange leben und uns weitere Einblick in sein Gehirn gewähren. Christian Fuchs rezensiert das Album auf fm4: Snip:

Fazit: Kein hohles Vanity-Projekt eines gelangweilten, abgetakelten Filmemachers. Und nicht bloß ein Album für unbelehrbare Fans, die jeden Furz ihres Idols abfeiern. "Crazy Clown Time" reiht sich äußerst würdevoll ins Oeuvre des Multitalents David Lynch.

tamtam Soundgeschenk: LedZep DubStep

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Dieser Remix der großartigen Led Zeppelin Nummer

"No Quarter" steppt der Novembermelancholie dezent

in den Hintern. Zum Abspielen aufs Bild klicken.