breaking bad
die für mich beste serie ever: ein kleiner trailer zur einstimmung:
Dies ist eine archivierte Version von tamtamvienna.com.
die für mich beste serie ever: ein kleiner trailer zur einstimmung:
für alle die etwas mit street art am hut haben, sei der film "exit through the gift shop " von bansky wärmstens empfohlen!
ein leicht durchgeknallter franzose der in den usa lebt, kommt per verwandtschaftlicher gelegenheit in den kreis von space invader und co. millionenfach hat dieser thierry guetta videobänder produziert, die die street art künstlerInnen bei der arbeit zeigen. höhepunkt seines dokumentarischen schaffens ist die begegnung mit bansky. wohlmeinend läßt ihm der überaus scheue bansky bei den nächtlichen aktionen mitfilmen, nicht wissend, dass thierry guetta keine ahnung hat vom filmen. kurzerhand macht bansky mit den tonnen an videomaterial einen eigenen doku film. thierry guetta läßt das filmen, und will stattdessen selber der größte street art künstler werden. leider stümperhaft, kopiert er sämtliche street art styles und scheffelt damit viel geld.
Johnny Cash im Acid Pauli Remix.
Und dazu Video-Feeds aus "Koyaanisqatsi".
Schönen Abend!
Die Brüder und Fimmusikspezialisten Jon und Al Kaplan haben dem Gouvernator in mehreren Musical-Varianten seiner größten Filmhits würdige Denkmäler gesetzt: Beim Weiterlesen gibt's noch Conan the Barbarian - The Musical und Total Recall. Auf der Webseite finden sich auch noch weitere Musicalisierungen von bekannten 80er-Jahre Actionkrachern. Perfekt gesmacht, wunderbarst gesungen, liebevoll mit Video versehen. Würd ich mir im Theater an der Wien ansehen!
Und natürlich sowieso den Diarrhea Detective . That shit's for real.
The Glitch Mob remixen Pop zu hammerharten Bombenkrachern und Khameleon808 setzt noch einen optischen Overkill obendrauf, dass die Synapsen nur mühsam nachkommen. An die 100 verschiedene Filme kommen in dem Neunminüter vor, gemeinsam mit dem brachialen Sound ergibt das ein seltsam hypnotisches Überwältigungsfeuerwerk mit Deja-vu-Garantie. Haut rein.
Empfehlung: In HD im Vollbildmodus ansehen, dazu unten rechts im Player auf "Auf YouTube andehen" klicken und die Aufflösung auf 1080 erhöhen.

Hier mal eine August-Empfehlung der anderen Art: Nachdem dieser Sommer ganz oft auch herbstlt, darf ich hier einen Tipp fürs Kinogehen anbringen: Schaut euch unbedingt "The Fantastic Mr. Fox" an! Nach einer Geschichte von Roald Dahl verfilmt vom genialen Wes Anderson geht es um die Suche nach dem Tier in sich. Das Leben als Fuchs kann ganz schön gefährlich sein, aber gegen seine Natur zu leben macht auf Dauer auch nicht froh... und da geht´s nicht nur den Füchsen so. Und keine gute Geschichte ohne gute Schurken, diesmal in Gestalt einer wirklich fiesen Ratte, der Willem Dafoe die Stimme geliehen hat. Die anderen realen SchauspielerInnen hinter den Puppen - ja, es ist ein Stopmotionfilm mit plüschigen Tieren - sind zwar auch gut, aber neben Dafoe braucht man ja eigentlich niemanden erwähnen ;-)
Ah, und der Soundtrack ist auch sehr spitze.
Also nichts wie hinein in den warmen und trockenen Kinosaal und viel Vergnügen!
Zur Erinnerung: die vier Freunde aus Chicago - jene Queen- und Laufbandfans namens OK Go - lassen sich beim Erstellen ihrer Videos nicht lumpen und zeigen, dass Musik vor allem eines macht: Spaß. Arbeit gehört natürlich auch dazu, aber ist das nicht unser aller Antrieb - Arbeiten der Unterhaltung wegen? Naja, bleibt nur eins hinzuzfügen: Wien darf nicht Tschigago werden!
Wer jetzt "ALT" schreit - bitte hierher. Für alle, die es noch nicht kennen: "Mashed in Plastic" ist eines der faszinierendsten Mashup-Projekte der letzten Jahre, in dem die Film- und Gedankenwelt von David Lynch auf überraschende, verstörende und atemberaubende Weise remixt wird. Musik aus Lynch-Filmen plus Zitate des Meisters plus Soundschnipsel plus Inspiration.
Das ganze Album kann man hier - natürlich gratis - downloaden.
Okay, die Vuvuzelas tragen jetzt nicht grade dazu bei, die Freude an der südafrikanischen Kultur zu entdecken, aber das vermehrte Medieninteresse für den schwarzen Kontinent sehr wohl. Fantastisch wie immer dabei die letzte Folge von arte Tracks, die sich ausschließlich der Musik- und Kunst-Szene in Südafrika gewidmet hat; für kurze Zeit noch hier iom arte-Archiv anzusehen. Eine ziemliche Wundertüte, das Ganze.
Neben der unvermeidlichen Antwoord ist mir dabei besonders Inge Beckmann ins Auge gestochen, die an obigem Fiolm, soweit ich das verstanden habe, musikalisch beteiligt war.
Ansonsten bin ich grade dabei, hier keine Wortmeldung zur Covergestaltung samt Titelstory des aktuellen Falter abzugeben. Nur so viel: Dass AT sein weniger als viertellustiges Diktum von den Meerschweinchen sozusagen traditionsgemäß auch hier wieder als Dauerprovokation vor sich herschwenkt, sagt eigentlich so ziemlich alles über den bedauernswerten Geisteszustand der angeblich besten Stadtzeitung Europas in Belangen der digitalen Kultur aus.
Ironie am Rande: Da die Falter-Homepage ja bekanntlich nach wie vor die Ambition hat, die Style-Großtaten des Jahres 1989 zu perpetuieren und selbstverständlich nie & nimmer niemals nicht mehr als das absolut Notwendigste gratis und ohne Bezahlung im Netz den gierigen Alles-umsonst-Parasiten (that's us, babies!) in den Rachen werfen würde, gibts den Text von Thurnher-Versteherin-aber-iPhone-und-Twitter-doch Ingrid Brodnig selbstverständlich nicht online für lau - DAS WÄR JA NOCH SCHÖNER! - , sondern nur auf toten Bäumen, bis er nach Verkaufsschluss nächste Woche dann exklusiv in der Nationalbibliothek aushebbar wird..
Ende 2009 hat mich ein recht existenzialistisches Spiel trotz aller anscheinender Trostlosigkeit begeistert (hier auf tamtam, hier ausführlicher), und ich war damit nicht allein. Molleindustrias "serious game" Every Day the Same Dream war auch die Direktvorlage für diesen Kurzfilm, der Themen und Bilder des Kurzspiels weiterspinnt und wiedergibt.
Die Macher Patryck Senwicki und Tamas Kiss sind Landsleute, wenn man dem Wiener Nummernschild im Video trauen kann. Sehr hübsch, das, obwohl angemerkt werden muss, dass in der nicht-interaktiven Filmvariante das für mich entscheidende Moment der eigenen Entscheidungsfreiheit, was mit dem Leben im Hamsterrad anzufangen sei, offensichtlich wegfällt. Trotzdem: Sehr schön, aber halt deshalb NOCH etwas düsterer. Wien im Winter, ist ja logisch.