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Ludwig Hirsch, RIP

Von admin

Ludwig Hirsch, österreichischer Meister der ästhetischen Depression und des dunkelschwarzen Humors, hat diese Welt freiwillig verlassen. Ein trauriger Tag.

Wem Hirschs großes Selbstmord-Lied "Komm, großer schwarzer Vogel" angesichts des Todes dieses großen melancholischen Trösters zu düster ist, der sei an seinen Humor erinnert, an "Die Omama", "Geh spuck den Schnuller aus" und "Mei Freind, der Zwerg".

Ich werde ihn vermissen.

Kommentare

olaf 24. November 2011 - 16:48 Permalink

oh wie traurig.

der mann hat mich recht intensiv durch die oberstufe und die ersten jahre in wien begleitet, persönliches kennenlernen gabs mal bei einem stagehand-job in der stadthalle.

RIP

Zia 24. November 2011 - 19:13 Permalink

:(

Ein ganz ein großer ist von uns gegangen. Er hat seinen besten Song zur Wahrheit werden lassen. Schade, dass er keinen anderen Ausweg mehr gesehen.

Ich hör grad "Komm, großer schwarzer Vogel" und fang fast zum Heulen an...

moriz 25. November 2011 - 10:57 Permalink

ein verlust für die österreichische kunstszene. als die platte "dunkelgraue lieder" herauskam war ich vier, die platte gabs auch bei uns zuhause und ich hab das als ganz kleine lustig gefunden, später dann einfach nur genial, als ich verstand, was ludwig hirsch zu sagen hatte. er war wegbegleiter.